Neues aus Ntuzuma

Nachricht 17. Mai 2026

Mein Besuch in Ntuzuma

Alle congregations (Teilgemeinden) von Ntuzuma kennenzulernen, das hatte ich mir für meinen Besuch in unserer Partnergemeinde im letzten Jahr gewünscht. Pastor „TNT“ Mchunu und Swelihle Khumalo haben es möglich gemacht: Am 29. September starteten wir drei um 8 Uhr morgens unsre Rundreise durch Ntuzuma und besuchten im Laufe des kalten und regnerischen Tages alle Predigtstätten der Gemeinde. Von diesem Tag und seinen Stationen möchte ich euch in den kommenden Ausgaben des Johannis-Boten erzählen.

ESIBUSISWENI war die erste Gemeinde, die wir besuchten. Beauty Msomi, ein Urgestein der Partnerschaft, und Mr Xulu, der Vorsitzende des Kirchenvorstands, erwarteten uns.

Esibusisweni ist die älteste congregation von Ntuzuma. Die Gemeinde gehörte ursprünglich zur Gemeinde Durban-North. Als Ntuzuma selbständig wurde, fanden die Gottesdienste zunächst in einer Schule statt. Im November 1995 konnte Bischof S. P. Zulu dann eine eigene Kirche für die Gemeinde einweihen. Meine Schwester Simone und ich durften bei den Feierlichkeiten die deutsche Partnergemeinde Arenshorst vertreten – unser erster Besuch in Südafrika. Rev. B. E. Shange, Mr. Mkhize und der damals schon verstorbene Edward Msomi, der Ehemann von Beauty Msomi, waren prägende Persönlichkeiten bei der Gemeindegründung und haben sich sehr für den Kirchbau eingesetzt.

Die große, gemauerte Kirche bietet viel Platz für große Gottesdienste. Heute gehören rd. 250 zahlende Mitglieder zur congregation Esibusisweni.

Wir kennen die Kirche vor allem, weil dort die Suppenküche stattfindet, die wir aus Arenshorst seit 2005 unterstützen. Heute wird die Suppe (einmal wöchentlich am Mittwoch) nicht mehr in der Kirche gekocht, sondern in einem Nebengebäude, das auf dem Kirchengrundstück von der Gemeinde neu gebaut wurde. In dem Gebäude befindet sich auch ein Raum mit einer umfangreichen Bibliothek an Schulbüchern, in dem ursprünglich eine Hausaufgabenhilfe angeboten wurde. Bei meinem Besuch war der Raum vollgestellt mit Tischen und Bänken, die für die Suppenküche benötigt werden. Eine Hausaufgabenhilfe wurde schon seit längerem leider nicht mehr angeboten.

– Fortsetzung folgt –

(Susanne Storck)

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