
Auftaktveranstaltung zur Woche der Diakonie am 29.04.2026

Auftaktveranstaltung zur Woche der Diakonie am 29.04.2026
Unter dem Motto „Zusammen leben“ fand in diesem Jahr die Woche der Diakonie statt. Auch ich als Vorsitzende der Kirchenkreissynode Bramsche habe in der ersten Septemberwoche verschiedene Veranstaltungen des Diakonischen Werkes Bramsche besucht. Dabei wurde auf ganz unterschiedliche Weise sichtbar, wie vielfältig diakonisches Engagement ist und wie wichtig Gemeinschaft, Begegnung und gegenseitige Unterstützung für unser Miteinander sind.
Am Sonntag, dem 6. September 2026, begann die Woche der Diakonie mit einem Eröffnungsgottesdienst in der St.-Matthäus-Kirche in Hunteburg. Neben einem Anspiel der Mitarbeitenden des Diakonischen Werkes Bramsche gestalteten auch die Kindergottesdienstkinder einen Beitrag zur Geschichte vom barmherzigen Samariter.
Der Posaunenchor Hunteburg begleitete den Gottesdienst musikalisch. Darüber hinaus wurde ein langjähriges Mitglied für 50 Jahre Zugehörigkeit zum Posaunenchor geehrt. Bei herrlichem Sonnenschein waren anschließend alle Gäste zu Bratwurst und kühlen Getränken in den Pfarrgarten eingeladen. So begann eine Woche voller Begegnungen in herzlicher Atmosphäre.
Am Montag, dem 7. September 2026, fand in der Tagespflege Engter eine Mitmachaktion für Konfirmandinnen und Konfirmanden statt.
Dabei konnten die Jugendlichen ganz praktisch erfahren, was es bedeutet, auf Unterstützung anderer angewiesen zu sein.
Wie desinfiziert man die Hände richtig? Wie misst man den Blutdruck? Wie fühlt es sich an, beim Essen Hilfe zu benötigen? Wie kommt man vom Rollstuhl ins Bett? Und wie gut ist unser Umfeld eigentlich auf Menschen im Rollstuhl vorbereitet?
Diesen und vielen weiteren Fragen gingen die Jugendlichen mit großem Interesse nach. „Zusammen da sein“ lautete das Plakat, das mich am Eingang der Tagespflege empfing. Ein Satz, der die Woche der Diakonie treffend beschreibt.
Jeden Dienstag, so auch am 8. September 2026, findet der offene Frühstückstreff in der St.-Johannis-Gemeinde in der Gartenstadt statt. Um 8.45 Uhr gab es zunächst eine kleine „Vorspeise“ in der Kirche: Prädikant Christoph Wolke hielt eine kurze Andacht zum Thema des Tages. Anschließend ging es gemeinsam ins Gemeindehaus.
Dort erwarteten rund 50 Gäste liebevoll gedeckte Tische und ein reichhaltiges Frühstücksbuffet. Woche für Woche sorgen die Ehrenamtlichen rund um Anne Christ-Schneider dafür, dass dieser Treffpunkt der Gemeinschaft möglich ist.
Hier wird besonders deutlich, was gelebte Gemeinschaft bedeutet. Dafür möchte ich den Ehrenamtlichen herzlich danken.
Am Freitagvormittag, dem 11. September 2026, wurde in der Münsterstraße 12 in Bramsche ein neuer Diakonieshop für Haushaltswaren und Kinderbedarf eröffnet. Damit ist ein weiterer Ort der Begegnung in unserer Stadt entstanden.
In den Diakonieshops des Diakonischen Werkes Bramsche kann jeder einkaufen, ganz ohne Berechtigungsschein. Darauf wird ganz bewusst verzichtet.
Auch hier zeigt sich, wie wichtig ehrenamtliches Engagement ist. Die Ehrenamtlichen nehmen gespendete Waren entgegen, sortieren diese ein, beraten Kundinnen und Kunden und haben oft auch ein offenes Ohr für ihre Sorgen und Anliegen. Sie schenken Menschen Zeit und vermitteln ihnen das Gefühl, willkommen zu sein.
Haben auch Sie zu Hause Gegenstände, die Sie nicht mehr benötigen, die aber noch gut erhalten und funktionsfähig sind? Dann freuen sich die Diakonieshops über Ihre Spende.
Am Samstag, dem 12. September 2026, fanden in der St.-Martin-Kirche in Bramsche gleich mehrere Veranstaltungen statt.
Um 16 Uhr feierten wir einen Jugendgottesdienst zur Verleihung des Kreuzes auf der Weltkugel. Der Gottesdienst wurde vom KKJK-Vorstand vorbereitet und von der Band Sounds of Cellars musikalisch gestaltet.
Als Anerkennung für ihr ehrenamtliches Engagement erhielten mehrere Jugendliche aus dem
Kirchenkreis Bramsche das Kreuz auf der Weltkugel. Ihnen gilt ein besonderer Dank. Mit ihrem Einsatz für Kinder, Konfirmandinnen und Konfirmanden sowie Jugendliche gestalten sie Kirche lebendig. Sie begleiten junge Menschen im Kindergottesdienst, auf Konfirmandenfreizeiten und bei Jugendtreffen und haben stets ein offenes Ohr für deren Anliegen.
Im Anschluss an den Gottesdienst wurde die Bilderausstellung des ukrainischen Fotografen Andriy Oleksienko eröffnet. Seine Fotografien zeigen Porträts von Menschen vor der Kulisse der Zerstörung in ukrainischen Kriegsgebieten und regen zum Nachdenken an.
Zum Ausklang des Tages fand im Garten der Superintendentur der „Abend der Begegnung“ zu Ehren der freiwillig Engagierten im Kirchenkreis Bramsche statt. Die Band KlangWerk der HpH Bersenbrück sorgte für die musikalische Begleitung.
Eine Woche voller unterschiedlicher Begegnungen geht zu Ende. Doch das, was in dieser Woche sichtbar geworden ist, wirkt weit darüber hinaus: Diakonie bedeutet, füreinander da zu sein, zuzuhören, zu unterstützen und Gemeinschaft zu ermöglichen.
Mein herzlicher Dank gilt dem Diakonischen Werk Bramsche für die vielfältige Arbeit und die Gestaltung dieser besonderen Woche. Die zahlreichen Veranstaltungen haben eindrucksvoll gezeigt, wie bunt und vielseitig diakonisches Engagement sein kann.
Ein besonderer Dank gilt allen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ihr schenkt anderen Menschen Zeit, Aufmerksamkeit und Unterstützung. Ihr hört zu, helft, begleitet, organisiert, bewirtet, beratet und schafft Räume der Begegnung. Ohne euren Einsatz wären viele dieser Angebote nicht möglich.
Danke für eure Herzlichkeit, eure Verlässlichkeit und eure Bereitschaft, Verantwortung für andere zu übernehmen. Ihr macht das Motto dieser Woche auf beeindruckende Weise erlebbar:
„Zusammen leben“ – miteinander, füreinander und mittendrin.
Annalena Beeke, Vorsitzende der Kirchenkreissynode