In eigener Sache

Nachricht 07. Oktober 2022

Liebe Leser,

im Sommer 2006 las ich im damaligen Johannis-Boten, dass Susanne Storck die Redaktion des Gemeindebriefes verlassen wollte und Nachfolger gesucht waren. Nicht viel später trafen wir (Sabine Oelgeschläger, Tim Suckau, Claudia Wilcke und ich, Petra Ellermann) uns mit Pastor Sander auf dessen Terrasse, um zu besprechen, wie es weitergehen sollte. 

Nun blicken wir auf 16 Jahre gemeinsame Redaktionsarbeit zurück - und das Redaktionsteam ist sogar noch gewachsen. Jürgen Oelgeschläger mit seinen plattdeutschen Kolumnen ist dazu gestoßen; Angela Sehlmeyer mit ihrer Kamera sammelt viele Schnappschüsse, Karla Pöhlmann interviewt „Arenhorster Köpfe“ und Günter Krüwel bringt die Verbindung zum Internet, um nicht zuletzt die QR-Codes auf den Bildschirm zu bringen. Pastor Sander, Pastor Engelmann und nun Pastor Pöhlmann unterstütz(t)en die Redaktion mit Andacht und Themen und auch Susanne Storck ist als Vertreterin des Kirchenvorstandes und Informationen zur Südafrika-Partnerschaft in der Regel mit ein oder mehreren Seiten vertreten.

Klebten wir in unserem ersten Johannis-Boten noch Artikel und Bilder auf einzelne Seiten und brachten sie zum Druck zum Kirchenkreisamt nach Melle, so entstehen die heutigen Druckvorlagen am Computer.

Erinnern Sie sich noch an die seinerzeit gelben Umschläge und Schwarz-Weiß-Fotos im Heft? Das änderte sich im März 2012, als die Druckerei des Kirchenkreisamtes in Melle ihre Pforten  schloss. Die Gemeindebriefdruckerei Groß Oesingen übernahm seit dieser Zeit die Aufträge zum Druck und der JoBo, wie wir ihn kurz betiteln, wurde bunter. 1000 Exemplare werden alle zwei Monate gedruckt und von ehrenamtlichen Gemeindegliedern bei Wind und Wetter in alle Haushalte gebracht.

In Händen halten Sie nun die 97. Ausgabe, die wir zusammengetragen haben. Ich habe mich in den letzten Jahren auf das Zusammenstellen der Seiten am PC spezialisiert und vieles dazugelernt. Workshops der Landeskirche halfen, das richtige Programm zur Erstellung zu finden. So haben wir uns von WORD zum PUBLISHER „hochgearbeitet“. Manchmal ist es gar nicht so einfach, alles unter einen Hut zu bringen. Die Seitenzahl für eine Ausgabe muss durch 4 teilbar sein, damit ein Heft entstehen kann.

Und ein kleiner Mann ist immer dabei - der Fehlerteufel - er findet immer wieder einen Weg in unsere Arbeit. Der kleine Mann verärgert nicht nur uns, aber seien Sie gewiss, ein/e jede/r von uns tut was er/sie kann, um ihn zu entlarven - leider gelingt das nicht immer. Wir bitten um Verständnis - denn auch wir sind „nur“ Menschen.

Tja, 97 Ausgaben sind nun über meinen Bildschirm gescrollt - der 100. „JoBo“ soll mein letzter sein.

Und da geht meine Frage an Sie: Haben Sie nicht Lust, „frischen Wind“ in die  Gemeindebriefredaktion zu bringen?

Die Arbeit macht Spaß und bietet viel Abwechslung. Melden Sie sich doch in der Redaktion oder im Pfarramt.

Ihre Petra Ellermann