Gesprächsabend zum Thema Sterbehilfe

Nachricht 14. September 2020

Neuregelung zur Sterbehilfe in Deutschland – ein Gesprächsabend am 18.11.2020

Im Februar 2020 hat das Bundesverfassungsgericht die im Strafrechtsparagraphen 217 festgeschriebene Regelung für nichtig erklärt, die „geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung“ unter Strafe zu stellen. Das entsprechende Gesetz dazu steht noch aus. Mit dieser Gesetzesänderung wird es möglich, etwa durch einen Arzt/ eine Ärztin begleitet einen Wunsch nach Suizid zu realisieren. Das widerspricht der bisherigen Haltung der christlichen Kirchen in Deutschland. Im Urteil des Bundesverfassungsgerichtes wird dagegen das Freiheitsrecht des einzelnen betont. Es ist die Frage, ob eine solche Neuregelung das Recht der Schwachen und Kranken auf Leben empfindlich einschränkt. Aber vielleicht erspart sich ein kranker Mensch mit einer schlimmen Prognose so ein langes Leiden? Über diese Fragen möchte ich mit Ihnen ins Gespräch kommen,

und zwar am Mittwoch, den 18.11. (Buß- und Bettag) um 20 Uhr im Gemeindehaus. Dabei sein wird Silke Hülsmann. Sie ist Koordinatorin des Ambulanten Hospizdienstes Lemförde und Pastorale Mitarbeiterin des Bistums Osnabrück.

Um Anmeldung bis 15.11. wird gebeten bei Pastor Andreas Pöhlmann, 05471/ 301 Die Platzzahl ist begrenzt. Bringen Sie bitte ihre Maske mit, die Sie am Platz dann absetzen können.