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Erhalt der Pfarrstelle bis 2012 gesichert
Der Stellenrahmenplan des Kirchenkreises Melle sieht für unsere Kirchengemeinde ab dem 1. Januar 2009 nur noch eine Pfarrstelle mit einem Dienstumfang von 50% statt des bisherigen
Dienstumfangs von 75% einer vollen Pfarrstelle vor. Die Kürzung sollte nach Aussage von Herrn Superintendent Loos auf der Gemeindeversammlung im Februar 2008 ohne Überleitung direkt zum Jahresbeginn 2009 wirksam
werden. Für Pastor Sander hätte dies bedeutet, dass er (zusammen mit der vom Patron weiterhin finanzierten 25%-Pfarrstelle) nur noch eine 75%-Pfarrstelle gehabt hätte mit entsprechend geringeren Bezügen. In unserer
St. JohannisKirche hätte dann – zumindest rein rechnerisch – an jedem vierten Sonntag kein Gottesdienst mehr stattgefunden oder es hätte – wiederum rein rechnerisch – jede vierte Amtshandlung
wie Taufe, Trauung oder Beerdigung von einem Pastor aus den Nachbargemeinden übernommen werden müssen.
Der Kirchenvorstand wollte die übergangslose Kürzung des Pfarrstellenumfangs in Arenshorst nicht tatenlos hinnehmen.
Zum einen hat der Kirchenvorstand den Auftrag aus der Gemeindeversammlung erfüllt und die Gründung des Fördervereins Arenshorst Aktiv in die Wege geleitet. Der Förderverein hat inzwischen seine Arbeit erfolgreich aufgenommen und sich bereits auf mehreren Veranstaltungen präsentiert.
Zum anderen hat der Kirchenvorstand gemeinsam mit Herrn Superintendent Loos einen Weg gesucht, um auch für die kleinste Gemeinde im Kirchenkreis Melle eine Überleitung für die
Pfarrstellenreduzierung hinzubekommen. Das Ergebnis dieses Diskussionsprozesses ist in einen Beschlussvorschlag eingeflossen, dem der Kirchenkreistag in seiner Sitzung am 26.11.2008 zugestimmt hat. Der
Beschlussvorschlag sieht vor, dass die Kürzung des Pfarrstellenumfangs in Arenshorst nicht direkt zum 01.01.2009 erfolgt, sondern dass auch unserer Kirchengemeinde bis zur voraussichtlichen
Pensionierung von Pastor Sander im Frühjahr 2012 Finanzmittel aus dem sog. Überleitungsfonds des Kirchenkreises Melle zur Verfügung gestellt werden. Allerdings erhält Arenshorst nur 6.000 € pro Jahr aus
Melle und damit nur ein Drittel der notwendigen „Zwischenfinanzierung“. Die restliche für die Überleitung notwendige Summe von 12.000 € müssen – so die Abmachung mit dem Kirchenkreis – je zur
Hälfte die Kirchengemeinde Arenshorst (mit Hilfe des Fördervereins) und Pastor Sander selbst aufbringen. Als Gegenleistung für die 6.000 € des Kirchenkreises muss Pastor Sander zusätzliche Leistungen auf
übergemeindlicher Ebene erbringen. Einzelheiten hierzu müssen noch mit dem Kirchenkreis Melle vereinbart werden.
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